Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen rund um das Projekt "Mehrgenerationenwohnen 'Das Dorf'" in Denzlingen.

Wo werden die Häuser entstehen?

WIr haben uns in Denzlingen um einen Bauplatz im geplanten Neubaugebiet "Käppelematten" beworben. Allerdings wurde, u.a. wegen noch ungeklärter Eigentumsfragen, die Einleitung des Vergabe- Verfahrens schon mehrmals verschoben, so dass wir uns auch nach Alternativ- Grundstücken umsehen müssen. Konkret haben wir ein weiteres Gelände in Denzlingen im Blick, das ebenfalls über die Gemeinde veräußert wird. Sollten sich weitere Möglichkeiten auftun, gehören zu den wichtigsten Kriterien die Lage in oder in der Nähe von Denzlingen und der Anschluss an den ÖPNV.


Ist damit das Gebiet Käppelematten hinfällig?

Nein, unsere Bewerbung für dieses Gelände bleibt trotzdem stehen. Mit dem alternativen Gelände bekommen wir sozusagen die Gelegenheit, unser Wohnprojekt in einem kleineren Maßstab auszuprobieren.


Hat das alternative Grundstück die gleiche Größe?

Das oben erwähnte Alternativ- Grundstück ist deutlich kleiner, d.h. wir werden dort keine 7 Häuser beziehen können, so wie es unser ursprünglicher Plan war. Dort ist die Bebauung z.B. hinsichtlich Anzahl, Ausrichtung und Höhe der Gebäude ist schon konkret festgelegt, und es ist .Ob und wie viele Häuser uns davon zugesprochen werden, ist noch unklar und hängt von der Entscheidung des Gemeinderates ab.


Warum habt ihr euch dann für das kleinere Grundstück entschieden?

Zum einen sind Grundstücke in unserer Region Mangelware und werden von  Jahr zu Jahr teurer. Deshalb müssen wir, ohne unsere ursprüngliche Vision aus dem Auge zu verlieren, auch sehen, was realistisch und machbar ist.
Ein weiterer Grund ist, dass wir nach Jahren der Planungen unsere Ideen nun endlich bald auch in die Praxis umsetzen wollen. Dabei würden wir ein weniger großes Projekt als Chance nutzen, um uns in einem kleineren Rahmen auszuprobieren und Erfahrungen für die Organisation einer größeren Gemeinschaft zu sammeln.


Wie viele Wohnungen von welcher Größe wird es geben?

Unser ursprüngliches Ziel ist eine Mischung aus 2-, 3- und 4- Zimmerwohnungen zwischen 50 und 120 qm für insgesamt ca. 150 Menschen. Für ein kleiner dimensioniertes Projekt gehen wir derzeit von einem Mindestbedarf von 16 Single-Wohnungen (50 qm), 8 Wohnungen für Ehepaare (70 qm), 6 für Familien/ WG's (90 -120 qm) sowie 3 Sozialwohnungen (45 qm) aus, dazu noch mind. 1 Gemeinschaftsraum mit mind. 30 qm.


Ich möchte mit einziehen - sind noch (was für) Wohnungen frei?

Da wir derzeit eher mit einem kleineren Grundstück planen müssen, ist natürlich auch die Anzahl der Wohnungen begrenzt. Bei der Vergabe sollen primär unsere Mitglieder sowie sozial schwächere Menschen sowie Menschen mit Handicap berücksichtigt werden. Evtl. dann noch freie Wohnungen werden öffentlich angeboten, der Verein entscheidet über die Vergabe.


Ich lebe allein, brauche aber mindestens 90 qm!?

Wir streben ein sozial möglichst ausgeglichenes, gleichberechtigtes Wohnen an. Dazu gehört, dass die größeren Wohnungen Ehepaaren und Familien vorbehalten sind. Für Alleinstehende sind 2 Zimmer- Wohnungen mit ca. 50 qm vorgesehen.


Ich brauche aber mehr Zimmer, falls meine Kinder mal zu Besuch kommen!?

Wir planen mind. 1 Appartement, das für Besucher offen steht und tageweise gemietet werden kann. Wir wollen verantwortlich mit dem vorhandenen Wohnraum umgehen, also auch keine überdimensionierten Wohnungen vorhalten, die den größten Teil des Jahres nicht in dieser Größe benötigt werden.


Bis wann stehen die Häuser?

Das wüssten wir auch gern! ;-)   Durch die mehrfachen Verschiebungen bei den Ausschreibungsverfahren sind unsere zeitlichen Vorstellungen leider sehr durcheinander gekommen, und wir müssen uns in Geduld üben. Gleichzeitig versuchen wir aber, die Zeit so gut wie möglich zu nutzen.


Für mich kommt nur eine Eigentumswohnung infrage

Die Grundidee unseres Projektes ist ein gleichberechtigtes, sozial ausgeglichenes und bezahlbares Wohnen für alle auf Mietbasis. Zwar gibt es auch Projekte mit einem Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen, aber wir haben uns entschlossen, schon allein wegen der zusätzlich auftretenden rechtlichen Fragen uns ganz auf Mietwohnungen zu konzentrieren.


Wie hoch wird die Miete sein?

Unser Grundgedanke und Ziel ist natürlich eine günstige und für alle bezahlbare Miete. Deren Höhe wird wesentlich abhängen von den Kosten für Gelände und Gebäude, dem Bauträger und evtl. öffentlichen Förderungen.


Was wird das Grundstück kosten?

Die Preise für die vom Gemeinderat veräußerten Grundstücke legt dieser vor der endgültigen Ausschreibung fest; sie liegen vermutlich nicht unter 600 €/ qm. Die Kosten für sonstige Grundstücke bestimmt der Verkäufer u.a. abhängig von Lage, Grad der Erschließung und Gesamtgröße.


Gibt es viele Mitbewerber?

Von der Gemeindeverwaltung Denzlingen wurde festgelegt, dass auf dem Grundstück Käppelematten eine "Sonderbauform" Platz finden soll, wozu unser Mehrgenerationen- Projekt gehört. Von dieser Art gibt es unseres Wissens bisher noch einen anderen Mitbewerber. Die Vergabe anderer Grundstücke wird nach etwas anderen Kriterien erfolgen mit einer entsprechend höheren Zahl an Bewerbern. Wir sind aber guter Hoffnung, dass unser Konzept letztlich überzeugt.


Wie weit seid ihr denn mit eurem Projekt?

Aus den bisherigen Antworten wird klar, dass vieles noch in der Planung ist und wir deshalb nur wenig konkrete Angaben machen können. Wir sind im Gespräch mit Gemeinderatsmitgliedern und versuchen, unser Projekt bei ihnen und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche grundsätzliche Fragen zu klären (s.u.). Alle Aktivitäten sind in dem Verein „MMGW Das Dorf e.V. Denzlingen" zusammengefasst und werden von diesem organisiert.


Was macht dieser Verein?

Seit der Gründung im Jahr 2016 haben schon manche, v.a. bürokratische, Hürden wie Eintrag des Vereins, Anerkennung der Satzung, Vereinskonto u.a. überwunden. Daneben versuchen wir, unseren Verein und seine Ziele auf verschiedenen Wegen bekannter zu machen (Anzeigen, Stammtisch, Einladung von Gemeinderatsmitgliedern, Internet/ Homepage, Facebook, Flyer, Teilnahme an Märkten/ Ausstellungen). Dazu gehört auch die Präsentation unseres Projektes im Gemeinderat, auf die wir uns schon seit einiger Zeit vorbereiten und die am Anfang des Ausschreibungsverfahrens stehen wird.

Aktuell beschäftigt uns die Frage, in welcher Rechtsform wir das Wohnprojekt weiterführen (Stiftung, GmbH, Genossenschaft). Nach umfangreichen Recherchen soll die Entscheidung darüber am Ende d.J. in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung fallen. Damit  in Verbindung steht, mit welcher Organisation (z.B. Mietshäusersyndikat, Oekogeno, TRIAS) wir dann zusammenarbeiten wollen. Diese verfügen über die nötigen Erfahrungen, Detailkenntnisse und finanziellen Möglichkeiten, um unser wie schon zahlreiche andere Mehrgenerationen- Wohnprojeke unterstützen.

Durch den Besuch solcher bereits realisierter Projekte haben wir schon wichtige Impulse und Eindrücke erhalten. So können wir auch von deren Erfahrungen profitieren. Zunehmend bedeutsamer wird darüber hinaus die Suche nach weiteren Ratgebern, Projektbegleitern und finanziellen Unterstützern - Spendern, Kreditgebern, Sponsoren.

Zum Vereinsleben gehören natürlich regelmäßige Treffen (Vereins-/ Arbeits-/ Vorstandssitzungen, Stammtische) und Unternehmungen wie Wanderungen, gemeinsamer Besuch von Veranstaltungen o.ä.

In den Jahreshauptversammlungen (JHV) am Anfang eines Jahres informieren wir unsere Mitglieder über die Ereignisse und Entscheidungen der letzten Monate sowie über Fragen, Entscheidungen, Veranstaltungen der kommenden Zeit.


Wie kann man euch persönlich kennenlernen?

Das geht natürlich jederzeit über die Kontakt-/ Emailadresse auf dieser Homepage. Eine gute Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen sind die monatlich stattfindenden Stammtische (letzter Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr, aktuell [2019] meist im Gesundheitszentrum Denzlingen). Wenn du dich in den Email- Verteiler aufnehmen lässt, erhältst du jeweils die Einladungen dazu (v.a., wenn sich Zeit und Ort ändern) sowie Informationen zu weiteren Treffen und Aktionen


Wie kann man euch unterstützen?

In jeder erdenklichen Weise!

Zunächst brauchen wir noch mehr Menschen, die sich für das Projekt begeistern lassen und sich mit einbringen in die Arbeit des Vereins und bei der Suche nach weiteren Unterstützern. Vor allem möchten wir noch mehr junge Leute und Familien ansprechen, sich uns anzuschließen.

Für die konkrete Umsetzung brauchen wir v.a. auch Leute mit dem nötigen Knowhow wie z.B. Projektbegleiter, Architekten, Bauleiter/ Bauträger, für die Öffentlichkeitsarbeit usw.

Nicht zuletzt benötigen wir Investoren, die sich gern in soziale Projekte einbringen und sie fördern, sei es durch Spenden, Sponsoring, Geldanlage oder durch zinsgünstige Kredite.